Workshop

Begonnen wurde das Projekt mit einem gemeinsamen Workshop Ende 2024 in dem das Planungsteam unter Leitung von Gartenplaner Dr. Joachim Hegmann Prämissen und Visionen für den neuen Garten formulierte.

Planungs-/Projektteam Kooperation

Die wichtigsten Wünsche für den Garten aus dem Workshop waren:

  • Einmaligkeit innerhalb des Apothekergartens
  • Erhalt der schönen Strukturen (Bäume)
  • Garten fit für die Zukunft (z.B. gegenüber der Klimaerwärmung)
  • Naturnahe Gestaltung / Bepflanzung
  • Visitenkarte für Freinsheim
  • Emotionen wecken
  • Lebensraum für Tiere
  • Garten als Vorbild / Anregung für Bürger und öffentliche Grün
  • Begegnungsstätte und Rückzugsort
  • Vernetzung der Gärten (alt und neu)
  • Kunst im Garten
  • Bienenfreundlich

Ideenskizzen

Aufbauend auf den Wünschen des Planungsteams erarbeitete der Gartenplaner Joachim Hegmann unterschiedliche Ideenskizzen. Das Flächenlayout der Skizzen war mal mehr klassisch – in Anlehnung an den vorhandenen Apothekergarten – mal mehr organisch, natürlich – im Kontrast zu den streng geometrischen Beeten. Die unterschiedlichen Varianten wurden im Planungsteam vorgestellt und diskutiert. Als Grundlage für den Entwurf hat man sich für ein natürlich-organisches Flächenlayout entschieden.

Skizzen von Gartenplaner Joachim Hegmann

Entwurf

Die Gestaltung orientiert sich an organischen Formen. Geschwungene Wege leiten die Besucherinnen und Besucher durch verschiedene Gartenräume und ermöglichen dabei unterschiedliche Blickbeziehungen. Durch die räumliche Gliederung entstehen Kleinräume mit individuellen Charakteren, die durch ausgewählte Bepflanzungen akzentuiert werden.

Die beiden Gartenbereiche öffnen sich zueinander und treten in Beziehung – so entsteht ein harmonisches Ganzes.

Ein besonderes Gestaltungselement ist der prägende Walnussbaum, der als markanter Orientierungspunkt erhalten bleibt. Seine Einbeziehung in die Gestaltung schafft sowohl räumliche als auch atmosphärische Qualität.

Gestaltungselemente des bestehenden Gartenteils (Sandsteinmauern) wiederholen sich und schaffen so einen Bezug zur Tradition, während eine neue gestalterische Leitidee gleichzeitig frische Impulse setzt.

Das Thema „Heilpflanzen“ bildet den roten Faden und wird in verschiedenen Bereichen immer wieder aufgegriffen.

Ausgestaltung: Bepflanzung, Wege, Sitzflächen

  • Thematische Pflanzflächen mit Stauden, Sträuchern und Heilpflanzen, die sowohl farbliche als auch jahreszeitliche Abwechslung bieten.
  • Trockenheits- und hitzeresistente Pflanzungen mit naturnaher Ausrichtung, die ökologisch wertvoll und pflegeleicht sind.
  • Sitz- und Aufenthaltsbereiche durch Geländemodellierung, die an den Wegeverläufen eingebettet sind und den Garten zu einem einladenden Verweilort machen.
  • Naturgarten-Elemente und die Einbeziehung der Hauswände in die Gestaltung, wodurch Architektur und Natur ineinandergreifen.

Der Garten verbindet auf diese Weise ästhetische Qualität, ökologische Nachhaltigkeit und kulturelle Bedeutung.

Beispiele für Stauden, Strächer und Gehölze
Beispiele für Stauden
Beispiele für Gehölze
Beispiel wassergebunde Wegedecken
Beispiel Natursteinmauern mit Sitzsteinen